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Stuttgart 21

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Stuttgart 21 ist ein im Bau befindliches Verkehrs- und Städtebauprojekt zur Neuordnung des Eisenbahnknotens Stuttgart. Kernstück ist die Umwandlung des Stuttgarter Hauptbahnhofs in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof. Die Zulaufstrecken werden in Tunnels verlegt und die freiwerdenden Gleisflächen der Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt. Ein neuer S-Bahnhof Mittnachtstraße, ein zusätzlicher Fernbahnhof am Flughafen, ein neuer Abstellbahnhof in Obertürkheim und eine neue Stadtbahn-Station Staatsgalerie sollen dabei entstehen.[1][2]

In Verbindung mit der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm wird Stuttgart 21 offiziell auch als Bahnprojekt Stuttgart–Ulm (ehemals, ab Mitte 2000,[3] auch Baden-Württemberg 21) bezeichnet.[4][5] Die Zahl im Namen bezieht sich auf das 21. Jahrhundert, in dem das Projekt verwirklicht werden soll.

Grundeinkommen






Das Konzept des BGE sieht eine Zuwendung für jedermann vor. Es würde weder eine sozialadministrative Bedürftigkeitsprüfung erfolgen, noch eine Bereitschaft zur Arbeit gefordert. Auf der anderen Seite entfallen alle allgemeinen steuer- und abgabenfinanzierten Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Kindergeld. Inwieweit besondere soziale Bedürftigkeit gesondert berücksichtigt wird, ist bei den verschiedenen Modellen unterschiedlich vorgesehen.

Eine andere Form des Bürgergeldes ist die negative Einkommensteuer, die es in den USA als Earned Income Tax Credit und in Großbritannien (Working Families Tax Credit) gibt und auf einen Vorschlag Milton Friedmans aus dem Jahre 1962 zurückgeht. Die negative Einkommensteuer kann genau wie das BGE so gestaltet werden, dass die Bereitschaft zur Annahme einer angebotenen Arbeit mit höherem Sozialtransfer leidet.[2] Das BGE unterscheidet sich von einer staatlich organisierten Grundsicherung, die nur gezahlt wird, wenn kein anderes ausreichendes Einkommen zur Verfügung steht und die mit einer Bedürftigkeitsprüfung verbunden ist.

Je nach Modell wird eine Zahlung in Höhe des Sozialhilfesatzes oder des Arbeitslosengeldes II bis hin zu einer Zahlung von 1500 Euro pro Monat vorgeschlagen.[3] Ein BGE kann aber auch unterhalb des Existenzsicherungsniveaus liegen.[4] Bedarfsgeprüfte Leistungen können dann auf diese Leistung aufstocken, um das Existenzminimum zu gewährleisten.

Wer mit dem BGE über mehr Geld verfügen möchte, könnte sich dies immer noch (z. B. durch Erwerbsarbeit) verdienen. Da Erwerbseinkünfte nicht auf das BGE angerechnet werden, stehen Erwerbseinkünfte und Grundeinkommen - anders als im bisherigen System - nicht in Konkurrenz zueinander. Daraus wird gefolgert, dass in einem System mit BGE ein hoher Anreiz zur Aufnahme einer Arbeit besteht, wobei dieser Anreiz natürlich stark von der Höhe des BGE abhängt. Möglich ist auch eine Förderung des Niedriglohnsektors durch das BGE.

Die Linke




Die Linke (Eigenschreibweise: DIE LINKE.) ist eine Partei in Deutschland, die am 16. Juni 2007 durch Verschmelzung[6] von WASG und Linkspartei.PDS entstand. Sie leitet ihren Namen aus ihrem Anspruch einer linken politischen Orientierung her und strebt die Überwindung des Kapitalismus hin zu einem Demokratischen Sozialismus an.

In den neuen Bundesländern hat sie den Charakter einer regionalen Volkspartei und besetzt dort auch Führungspositionen auf kommunaler Ebene. In Berlin und Brandenburg ist sie in rot-roten Koalitionen an Landesregierungen beteiligt. Im Deutschen Bundestag stellt sie derzeit die viertstärkste der fünf Fraktionen mit 76 von 622 Sitzen. Die Linke ist auf europäischer Ebene Mitglied der Europäischen Linken und wirkt im Forum der Neuen Europäischen Linken (NELF) mit.

In der Politikwissenschaft wird die Frage, inwieweit die Partei Die Linke – unter Einschluss ihres Vorläufers Linkspartei.PDS – als extremistisch zu bewerten sei, diskutiert und unterschiedlich beantwortet.[7] Uneinheitlich ist auch die Einstufung und Praxis der Beobachtung durch die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern.

Volker Pispers



1982 wurde er im Kindertheater der Kammerspiele Hamm Ensemblemitglied und trat erstmals als Kabarettist beim Kleinkunstfestival der Münsterschen Zeitung in der Halle Münsterland auf. 1983 folgte sein erstes Soloprogramm Kabarette sich, wer kann. Gleichzeitig beendete er sein Studium mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt in der Sekundarstufe II.

Ab 1985 wirkte er als Schauspieler am Wolfgang Borchert Theater in Münster mit und veröffentlichte sein zweites Soloprogramm Hamburger – Speeseburger – Bundesburger.

1986 gab er sowohl seinen Beruf als Englischlehrer beim Dolmetscher Institut Münster als auch den des Schauspielers auf, konzentrierte sich von diesem Zeitpunkt an vollständig aufs Kabarett und stellte sein drittes Soloprogramm Original & Fälschung vor. 1988 wurde er für seinen Text Demoland mit dem Gladbecker Satirepreis ausgezeichnet, sein viertes Soloprogramm Meine Sorgen möchte ich haben erlangte große Bekanntheit.

1989 erhielt er den Förderpreis des großen Kulturpreises NRW auf Vorschlag von Kay und Lore Lorentz. 1990 wurde er Autor, Ensemblemitglied und Künstlerischer Leiter des Düsseldorfer Kom(m)ödchens, wo auch sein Ensembleprogramm Wir sind so frei aufgeführt wurde.

1991 gab er seine Tätigkeiten am Kom(m)ödchen jedoch wieder auf. Im Jahr 1992 stellte er sein fünftes Soloprogramm In bester Gesellschaft vor. Im Jahr 1993 trat er mit seinem Jubiläumsprogramm Ein Wort ergab das andere auf, das ein Best of seiner bisherigen Programme darstellte. 1994 folgte das sechste Soloprogramm Frisch gestrichen. 1995 wurde er mit dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett ausgezeichnet, die Verleihung erfolgte Anfang 1996; 1996 erhielt er den Mindener Stichling. 1998 erhielt er ebenfalls verschiedene andere Kleinkunstpreise.

Hagen Rether



Rether verbrachte seine frühen Kinderjahre als Sohn deutschstämmiger siebenbürgischer Eltern im rumänischen Bukarest und Hermannstadt. 1973 siedelte seine Familie nach Deutschland über und zog nach Freiburg im Breisgau. Rether, der seit seinem achten Lebensjahr Klavier spielt, studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen, wo er auch heute lebt.

Bevor er mit einem eigenen Soloprogramm tourte, war er unter anderem als Pianist im Programm von Ludger Stratmann tätig.

Seit 2003 spielt er sein Soloprogramm „Liebe“, das er stets aktualisiert und immer variiert. Sein Programm, bei dem er seinen Vortrag immer wieder am Klavier begleitet, ist vornehmlich politisch. Wichtige Projektionsflächen für seinen Spott sind daneben vor allem die katholische Kirche und der Papst, George W. Bush und der Kapitalismus. Er hinterfragt jedoch auch die Vereinnahmung von Vertretern linker Politik durch die Macht des Geldes ("Vorzeigelinker") und allgemeine Widersprüchlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens. Auch die Parodie (beispielsweise Jürgen Rüttgers) spielt in seinem Werk eine Rolle, und weitere Personen der Zeitgeschichte und des aktuellen politischen Geschehens werden als Objekte seiner Satiren anvisiert. Tierversuche, Massentierhaltung und Fleisch- wie auch Milchkonsum stechen bei der allgemeinen Konsumkritik von Rether, der laut mehrerer Berichte selber Vegetarier ist,[2][3] besonders hervor.


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